Dyslega - LESEN, SCHREIBEN, RECHNEN

Mag. Alexandra Loibl - Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin


LRS und RS

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Was ist LRS/RS?

Die Lese-Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche ist eine erworbene, zumeist auch vorübergehende Problematik, die durch psychische oder physische Ereignisse hervorgerufen werden kann. ()
"Beim LRS-Kind genügt es zumeist, wenn die Ereignisse, welche die LRS hervorgerufen haben, in geregelte Bahnen geleitet worden sind und ein ausgiebiges Training im Symptombereich stattfindet,
damit sich Verbesserungen einstellen." http://www.30fragen.com/#legasthenie_dyskalkulie__lrs_30faq Zugriff am 30.12.2013, 18:31

LRS/RS ist also nicht genetisch bedingt, sondern kann durch alle möglichen Faktoren hervorgerufen werden: Mögliche solche Umstände können sein:

  • Schulische Faktoren
  • Familiäre Faktoren
  • Soziale Faktoren
  • Psychische Faktoren
  • Kognitive Faktoren
  • Körperliche bzw. physische Faktoren

Hat mein Kind LRS/RS?

Für den Laien sind die Anzeichen einer LRS/RS denen einer Legasthenie bzw. Dyskalkulie ähnlich.
Man bemerkt eine hohe Fehlerzahl, eine abnehmende Lust, sich mit der Materie zu befassen, nachlassende Leistungen in der Schule etc. Erst eine Testung kann herausfinden, ob es sich bei den Problemen um eine Legasthenie/ Dyskalkulie oder eine LRS/RS handelt.

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Wie sehen Anamnese und Testung aus?

Anamnese und Testung sind essentiell wichtig, wenn das Training das gewünschte Ergebnis erbringen soll. Aus diesem Grund wird diesen Aspekten ausreichend Zeit gegeben und sie werden gründlich durchgeführt.

Kennenlern- und Anamnesegespräch: Die die Familiensituation und die bisherige Entwicklung des Kindes werden ausführlich besprochen. Gleichzeitig wird das soziale Umfeld des Kindes beleuchtet, etwa wenn es um die Kontaktaufnahme mit Erwachsenen und Gleichaltrigen geht. Das Gespräch wird in ruhiger, entspannter Atmosphäre geführt.
Je nach Gesamtsituation wird das Kind bei diesem Termin anwesend sein oder es wird erst später zur Testung dazukommen. Dauer: etwa eine Stunde

Testung für Schulkinder: Sie umfasst mehrere Teilbereiche.

Möglichst viele mathematische Unterlagen oder solche aus dem Deutschunterricht des Kindes (Hefte, Mappen, Arbeitshefte, Tests etc.) werden analysiert und die Trainerin macht sich ein Bild über die Fehler und Fehlerquellen.

bei RS-Verdacht: Rechentest : etwa HRT, Dauer ca. eine halbe Stunde

bei LRS-Verdacht: Lese- und/oder Rechtschreibtest : etwa ELFE, SLRT, BAKO; Dauer zwischen einer halben und einer Stunde

AFS-Test: Ein Computertest wird durchgeführt, der die Aufmerksamkeit, die Sinneswahrnehmungen und schließlich den Symptombereich erfasst. Dieser Test dauert in etwa eine Stunde.

Wegen ihrer Ausführlichkeit und Genauigkeit erfolgt die Testung an zwei Terminen.

Testung für Vorschulkinder und Kindern der ersten Klasse:

Der PSV-Test, der pädagogische Sinneswahrnehmungstest im Vorschulalter, wird eingesetzt. In spielerisch-lustvoller Form werden die einzelnen Sinnesbereiche getestet, dazu braucht man in etwa 45 min Zeit.

Im Anschluss erfolgen die Auswertung der Testung sowie die Erstellung des Pädagogischen Gutachtens.

Was geschieht in einer Trainingsstunde?

Das Training erfolgt im Schuljahr wöchentlich, alle Stunden sind Einzelstunden zu 55 min.
Am Ende der Stunde erhält das Kind sinnvolle Übungsaufträge für die Woche.

Inhalte:
  • Die verursachende Problematik wird zu beheben versucht - manchmal kann dies die Trainerin nicht alleine, dann müssen weitere Fachkräfte herangezogen werden.
  • gezieltes Arbeiten an den Symptomen und Aufarbeiten von Mängeln und Lücken
  • Motivationsarbeit
  • Konzentrationsarbeit

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