Dyslega - LESEN, SCHREIBEN, RECHNEN

Mag. Alexandra Loibl - Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin


TRAINING UND SERVICE

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zu den Serviceleistungen

Trainingsmethode bei Legasthenie und Dyskalkulie

ab Herbst 2017 auch Training bei Teilleistungsschwächen nach Dr. Sindelar

Das Training erfolgt nach der bewährten AFS-Methode. Dabei werden neben den offensichtlich auftretenden Fehlern und Problemen, den sogenannten Symptomen, auch jene Bereiche in der Wahrnehmung des Kindes trainiert, die diese Fehler verursachen. Dazu gehören eine geringe Aufmerksamkeits-spanne bei der Auseinandersetzung mit Symbolen wie Buchstaben oder Zahlen sowie differente Wahrnehmungen in den Bereichen Optik, Akustik, Raumorientierung und Körperschema.

Und so ergibt sich der Name der Methode:

A steht für "Aufmerksamkeit"
F steht für "Funktion"
S steht für "Symptom"

In jeder Stunde werden alle drei Bereiche trainiert.

Bei den Funktionen unterscheidet man folgendermaßen:

  • Optische Differenzierung: Dies meint die Fähigkeit, Gleiches und Ungleiches zu erkennen und auseinander zu halten (z.B. der Unterschied zwischen W und M oder 1 und 7).

  • Optisches Gedächtnis: Dies meint die Fähigkeit, Gesehenes zu merken, abzuspeichern und bei Bedarf abzurufen (z.B. ein Wortbild oder Ziffern)

  • Optische Serialität: Dies meint die Fähigkeit, optische Eindrücke der Reihe nach ordnen zu können (z.B. die Buchstaben in einem Wort oder die Ziffern in einer mehrstelligen Zahl)

  • Akustische Differenzierung: Dies meint die Fähigkeit, aus Gesprochenem bestimmte Wörter oder Klänge herauszuhören und ähnlich klingende Wörter zu unterscheiden (z.B. Anweisungen des Lehrers, bei Diktaten etc.)

  • Akustisches Gedächtnis: Dies meint, dass man sich Gehörtes merken, es abspeichern und im Bedarfsfall wiedergeben kann (z.B. Inhalt einer Geschichte, einzelne Arbeitsschritte bei einer Textaufgabe)

  • Akustische Serialität: Dies meint, dass man sich mehrere aufeinander folgende Klänge, Wörter etc. merken kann (z.B. welches Wort in einem Satz zuerst gesprochen wurde, mehrere Anweisungen hintereinander befolgen)

  • Raumorientierung: Dies meint, dass man sich in Raum und Zeit zurechtfinden und Größen und Einheiten einschätzen kann (Uhrzeit lesen, Größe des Raumes, Platz bis zum Ende der geschriebenen Zeile, Anordnung von Text auf einer leeren Seite)

  • Körperschema: Dies bedeutet, dass man den eigenen Körper einschätzen kann (rechts, links)

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Service-Leistungen

  1. Ausführliche Anamnese und Testung bei Verdacht auf Legasthenie, Dyskalkulie, LRS oder RS

  2. Schnupperstunde gratis
    Sollte ein Training erwünscht sein, kann zunächst einmal eine kostenlose Schnupperstunde vereinbart werden. Hier können Kind und Trainerin die Zusammenarbeit einmal ausprobieren und auch sehen, ob die "Chemie" stimmt.

  3. Einheiten zu je 55 Minuten im Einzeltraining
    Training und Unterricht erfolgen während des Schuljahres regelmäßig einmal wöchentlich. Die Einzelarbeit beitet die Möglichkeit gezielt und konsequent auf die individuellen Bedürfnisse und Probleme jedes Einzelnen/ jeder Einzelnen einzugehen. Spiele und Arbeitsblätter werden bei allen Trainings-/ Unterrichtsangeboten auf jedes Kind gezielt zugeschnitten, jede Stunde wird auf die individuellen Bedürfnisse hin vor- und nachbereitet.

  4. Training in den Ferien
    Sollte die Notwendigkeit bestehen, das Training/ die Nachhilfe auch während der Schulferien beizubehalten, so lässt sich das im Rahmen der Möglichkeiten vereinbaren.

  5. Computereinsatz bei Legasthenie und Dyskalkulie
    Zu den Trainingsstunden bei Legasthenie und Dyskalkulie gehört so oft wie möglich der Einsatz des Computers mit geeigneten Spiel- und Übungsmöglichkeiten, weil dieses Medium gerade diesen Kindern sehr entgegenkommt und auf die meisten sehr motivierend wirkt.

  6. Motivationsblatt und Belohung
    Zum Abschluss der Einheiten gibt es ein "Motivationsblatt", auf dem Sticker oder Zeichnungen zur Belohnung nach guter Arbeit eingetragen werden.
    Ist das Blatt ausgefüllt, gibt es für das Kind eine kleine Überraschung.

  7. Wöchentlicher Kurzbericht
    Nach der Stunde wird den Eltern/ Erziehungsberechtigten ein Kurzbericht zur Stunde per Mail zugeschickt, sodass sie sich ein Bild vom Training und dem Fortschritt des Kindes machen können.

  8. Trainingsplan und -aufgaben für die gesamte Woche per Mail
    Jedes Kind erhält am Ende der Stunde einen Trainingsplan mit den Übungsaufgaben für die kommende Woche. Das regelmäßige tägliche Üben (10-20 min) ist unerlässlich, soll sich der gewünschte Trainingseffekt einstellen. Die dazugehörigen Arbeitsunterlagen werden zum Ausdruck zusammen mit dem Kurzbericht geschickt. Für das tägliche Training werden die Kinder vor allem am Anfang Hilfe einer erwachsenen Person brauchen.
    Auch bei der Nachhilfe gibt es passgenaue Aufgaben zum Üben bis zur nächsten Stunde.

  9. Kontakt zu LehrerInnen
    Sollte der Wunsch bestehen bzw. sich die Notwendigkeit erweisen, wird gerne auch der Kontakt zu zuständigen LehrerInnen gesuchen und bei Bedarf gehalten. Das Einverständnis zwischen LehrerIn und Trainerin ist für das Trainings- bzw. Nachhilfekind meist sehr hilfreich.

  10. Weitere Bitten und Ansinnen
    Ein gutes Einvernehmen mit und die Zufriedenheit von Kindern und Eltern/ Erziehungsberechtigten sind für mich oberstes Gebot. Scheuen Sie sich nicht, an mich mit Ihren Ideen, Bitten und Anliegen heranzutreten. Ich werde ein offenes Ohr für Sie haben und nach Möglichkeit Lösungen finden.

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